Defensive Konsumgüter vs. diskretionäre Ausgaben auf Amazon Deutschland — Q1 2025 bis Q1 2026

Ergebnisse vom

Bilanz Q1 2025 – Q1 2026: Defensiver Konsum erreicht 30,5 % des Amazon-Deutschland-Bestellvolumens im Q1 2026 +5,1 Pp. ggü. Q1 2025

Defensive Konsumgüter vs. diskretionäre Ausgaben auf Amazon Deutschland — Q1 2025 bis Q1 2026Gestapeltes oder gruppiertes Balken-/Liniendiagramm mit dem vierteljährlichen Anteil des Amazon-Deutschland-Bestellvolumens für Bedarfsgüter im Vergleich zu diskretionären Kategorien, Q1 2025 bis Q1 2026. Der Bedarfsgüteranteil steigt von 25,4 % in Q1 2025 auf 30,5 % in Q1 2026; der diskretionäre Anteil erreicht im Q4 2025 einen Höchststand von 48,9 % und geht anschließend auf 45,2 % zurück.Gestapeltes oder gruppiertes Balken-/Liniendiagramm mit dem vierteljährlichen Anteil des Amazon-Deutschland-Bestellvolumens für Bedarfsgüter im Vergleich zu diskretionären Kategorien, Q1 2025 bis Q1 2026. Der Bedarfsgüteranteil steigt von 25,4 % in Q1 2025 auf 30,5 % in Q1 2026; der diskretionäre Anteil erreicht im Q4 2025 einen Höchststand von 48,9 % und geht anschließend auf 45,2 % zurück.
Gestapeltes oder gruppiertes Balken-/Liniendiagramm mit dem vierteljährlichen Anteil des Amazon-Deutschland-Bestellvolumens für Bedarfsgüter im Vergleich zu diskretionären Kategorien, Q1 2025 bis Q1 2026. Der Bedarfsgüteranteil steigt von 25,4 % in Q1 2025 auf 30,5 % in Q1 2026; der diskretionäre Anteil erreicht im Q4 2025 einen Höchststand von 48,9 % und geht anschließend auf 45,2 % zurück.
Info
Stichprobengröße
n = 7.949
Datenstand
Q1 2025 – Q1 2026
Segment
Alle Segmente
Plattform
Purchases
Markt
Deutschland

Analyse

Defensive Konsumkategorien — Drogerie & Körperpflege, Lebensmittel, Kosmetik, Haustier und Baby — hielten im Verlauf des Jahres 2025 einen stabilen Anteil von rund 25 % am Amazon-Deutschland-Bestellvolumen und stiegen im Q1 2026 auf 30,5 % — der stärkste Quartalssprung im Beobachtungszeitraum. Der saisonale Diskretionär-Peak von 48,9 % im Q4 2025 wich einem deutlichen Rückgang, was auf eine strukturelle, nicht nur saisonale Verschiebung im deutschen Online-Kaufverhalten hindeutet.

Defensive Ausgaben bei eingetrübtem Konsumklima

Der Anstieg fällt zeitlich mit einer markanten Verschlechterung der Verbraucherstimmung zusammen. Der GfK-Konsumklima-Indikator sank im Januar 2026 auf −26,9 Punkte — den tiefsten Stand seit April 2024 — getrieben von einer Sparneigung, die den höchsten Wert seit der Finanzkrise 2008 erreichte. Vor diesem Hintergrund verlagerten Käuferinnen und Käufer auf Amazon Deutschland ihre Ausgaben in Richtung nicht aufschiebbarer Gebrauchsgüter. Das Muster spiegelt den breiteren FMCG-E-Commerce-Trend wider: Selbst wenn das Online-Gesamtvolumen wächst, entfällt ein überproportional großer Teil des Zuwachses auf Bedarfsgüter. Die zugrundeliegenden Kategorie-Wachstumsraten sind in Kategorie-Wachstumsvergleich 2025–2026 aufgeschlüsselt.


Diese Analyse basiert auf öffentlichen Segmentdaten. Für tiefergehende Einblicke nutzen Sie unsere Enterprise-Schnittstelle.

Methodik

Bestellungen auf dem Amazon-Deutschland-Marktplatz aktiver deutscher Online-Käuferinnen und -Käufer wurden über fünf aufeinanderfolgende Quartale von Q1 2025 bis Q1 2026 erfasst. Die Kategorien wurden in Bedarfsgüter (Drogerie & Körperpflege, Lebensmittel, Kosmetik, Haustier, Baby) und diskretionäre Güter (Mode, Elektronik, Wohnen & Deko, Spielzeug, Sport) unterteilt. Ausgewiesen wird der Anteil des Bestellvolumens, der je Quartal auf Bedarfskategorien entfällt, berechnet über alle Käuferinnen und Käufer mit mindestens einer Amazon-DE-Bestellung im Beobachtungszeitraum.