Amazon Eigenmarken-Wechsel Heatmap nach Kategorie und Altersgruppe auf Amazon.de – Q1 2026 vs. Q1 2025

Ergebnisse vom

Bilanz Q1 2026 vs. Q1 2025: Lebensmittel 55+ führt alle Segmente an: Amazon-Eigenmarkenanteil stieg um +6,0 Pp. auf 17,1 % — während Lebensmittel 45–54 um 2,2 Pp. zurückging

Amazon Eigenmarken-Wechsel Heatmap nach Kategorie und Altersgruppe auf Amazon.de – Q1 2026 vs. Q1 2025Heatmap mit der Jahresveränderung des Amazon-Eigenmarkenanteils an Bestellungen in Prozentpunkten auf Amazon.de, mit Produktkategorien (Lebensmittel, Haushalt, Mode, Elektronik) auf einer Achse und Altersgruppen (16–24, 25–34, 35–44, 45–54, 55+) auf der anderen, Vergleich Q1 2026 vs. Q1 2025. Die stärkste Zelle ist Lebensmittel 55+ mit +6,0 Pp. (von 11,1 % auf 17,1 %); die schwächste ist Lebensmittel 45–54 mit -2,2 Pp.Heatmap mit der Jahresveränderung des Amazon-Eigenmarkenanteils an Bestellungen in Prozentpunkten auf Amazon.de, mit Produktkategorien (Lebensmittel, Haushalt, Mode, Elektronik) auf einer Achse und Altersgruppen (16–24, 25–34, 35–44, 45–54, 55+) auf der anderen, Vergleich Q1 2026 vs. Q1 2025. Die stärkste Zelle ist Lebensmittel 55+ mit +6,0 Pp. (von 11,1 % auf 17,1 %); die schwächste ist Lebensmittel 45–54 mit -2,2 Pp.
Heatmap mit der Jahresveränderung des Amazon-Eigenmarkenanteils an Bestellungen in Prozentpunkten auf Amazon.de, mit Produktkategorien (Lebensmittel, Haushalt, Mode, Elektronik) auf einer Achse und Altersgruppen (16–24, 25–34, 35–44, 45–54, 55+) auf der anderen, Vergleich Q1 2026 vs. Q1 2025. Die stärkste Zelle ist Lebensmittel 55+ mit +6,0 Pp. (von 11,1 % auf 17,1 %); die schwächste ist Lebensmittel 45–54 mit -2,2 Pp.
Info
Stichprobengröße
n = 49.278
Datenstand
Q1 2026 vs. Q1 2025
Segment
Alle Segmente
Plattform
Amazon
Markt
Deutschland

Analyse

Die größte Einzelbewegung im gesamten Amazon.de-Eigenmarkendatensatz ist die Zelle Lebensmittel 55+: Der Anteil stieg von 11,1 % auf 17,1 % — ein +6,0 Prozentpunkte-Schwenk innerhalb eines Jahres. Das bedeutet, dass fast jede sechste Lebensmittelbestellung von Käufern ab 55 Jahren auf Amazon.de nun ein Amazon-eigenes Lebensmittelprodukt enthält. Der Kontrast mit der Altersgruppe 45–54 — die bei Lebensmitteln um 2,2 Pp. zurückging — schärft das Bild: Es handelt sich um eine neue Konversionswelle, keine Fortsetzung der alten.

Rentner und Sparangst: Das Konsumklima als Treiber der Amazon Basics Nachfrage

Der Schwenk der 55+-Gruppe findet vor dem pessimistischsten deutschen Konsumklima seit Jahren statt. Angesichts des Iran-Konflikts und seiner Auswirkungen auf die Energiekosten brach die deutsche Verbraucherstimmung im April 2026 deutlich ein; die Einkommenserwartungen fielen auf den niedrigsten Stand seit Februar 2023. Für ältere Haushalte mit festem Einkommen sind Lebensmittel der zugänglichste Kostenhebel, und laut einer aktuellen Studie kaufen 60 % der deutschen Verbraucher aufgrund der Inflation verstärkt Eigenmarken. Die Amazon Basics Nachfrage — insbesondere in Q1 2026 — ist daher zum Teil eine Makro-Geschichte: Wenn der GfK-Index fällt und Energierechnungen steigen, verlagern Deutschlands über 55-Jährigen ihren Lebensmittelkorb zu Amazons Solimo oder Happy Belly. Das Modesegment 35–54 legte ebenfalls rund +1 Pp. zu, was zeigt, dass die Marken-wechseln-wegen-Preis-Dynamik auf weitere Kategorien übergreift; der Altersgruppen-Überblick liefert das vollständige kategorieübergreifende Bild.


Diese Analyse basiert auf öffentlichen Segmentdaten. Für tiefergehende Einblicke nutzen Sie unsere Enterprise-Schnittstelle.

Methodik

Jede Zelle entspricht einer Kombination aus Kategorie und Altersgruppe. Der dargestellte Wert ist die Jahresveränderung des Eigenmarkenanteils an Bestellungen in Prozentpunkten im Vergleich von Q1 2026 mit Q1 2025. Alle beibehaltenen Zellen weisen in Q1 2025 und Q1 2026 mindestens 210 Bestellungen auf — ein höherer Mindestschwellenwert als bei der Begleitgrafik, der sicherstellt, dass selbst die kleinste angezeigte Zelle (Mode 55+ in Q1 2025) gut besetzt ist. Eigenmarken- und Kategoriendefinitionen sind konsistent mit dem Rest dieser Reihe. Nur in Deutschland ansässige Käufer sind einbezogen. Der Vergleich neutralisiert Veränderungen in der aktiven Käuferbasis zwischen den beiden Zeiträumen.